Diese Woche war ich im Holzlager beschäftigt. Im Holzlager sind all unsere Holzvorräte, wie z.B. Eiche, Nussbaum, Fichte, Kiefer, Lärche und auch Leimholz. Leimholz besteht aus mindestens drei Brettlagen, wobei diese in gleicher Faserrichtung verleimt worden sind. Verwendet werden sie vor allem bei uns im Wintergartenbau.
Da ich ja erfolgreich den Maschinenkurs absolviert habe, durfte ich alleine mit der elektr. Motorsäge die Leimbinder auf Rohmaß (ca. 10 cm länger als Fertigmaß) ablängen (abschneiden). Anschließend habe ich diese auf einen Rollwagen gelegt und in die Werkstatt gefahren, damit sich die Leimbinder an die Temperatur gewöhnen, denn es herschten im Holzlager Temperaturen unter minus 10 Grad!!
Erst nachdem sie Raumtemperatur haben, können diese weiterverarbeitet werden. So verhindert man das Verziehen des Holzes.
Schönen Fasching noch und viele Grüße aus dem verschneiten Malching

Während der ÜLU haben wir nicht nur theoretisches Know-how erworben, sondern durften natürlich auch praktisch arbeiten. Was daraus entstanden ist, sieht man im Bild. Und wenn Ihr mit der Maus auf die einzelnen Teile fährt, dann könnt Ihr auch die Namen der Werkstücke sehen.
Da wir als Schreiner mit doch sehr gefährlichen Maschinen umgehen müssen und diesen Umgang fachmännisch lernen müssen ist diese Schulung besonders wichtig. Ohne diese Schulung ist eine Zulassung zur Gesellenprüfung nicht möglich. Der Lehrgangsleiter erklärte uns auch, dass z.B. wir ohne Schutzhose nicht mit der Motorsäge arbeiten dürfen.





