Philip Gollinger ist bester Nachwuchsschreiner

Bayerische Meisterschaft im Schreinerhandwerk 2018


Der bayerische Meister im Schreinerhandwerk 2018 steht fest: Philip Gollinger von der Schreinerei Josef Öttl in Inzell (Schreinerinnung Traunstein, Oberbayern) gewann den Titel nach einem spannenden Wettkampf.

 

Herausfordernde Aufgabe

Als Wettbewerbsstück hatten die Teilnehmer eine Sitzbank aus Birke Massivholz in sieben Stunden zu fertigen. Das Augenmerk lag dabei auf einer handwerklich perfekten Ausführung. Der Entwurf spiegelte dabei unverfälscht und eindrücklich die Fähigkeiten der jugendlichen Teilnehmer wider.  

Neben dem Sieger Philip Gollinger sicherte sich Josef Wolf aus Marktoffingen (Schwaben) vom Ausbildungsbetrieb Schreinerei Pfleiderer in Nördlingen als Zweiter auf das Stockerl. Den dritten Platz erreichte Julius Schönstein aus Thüngen (Unterfranken), der in der Schreinerei Horstmann in Karlstadt sein Handwerk erlernte.

Von regional bis bundesweit

Zu dem Wettbewerb werden jedes Jahr die besten jungen Schreinergesellen und -gesellinen des aktuellen Prüfungsjahrgangs aus allen bayerischen Regierungsbezirken eingeladen. Philip Gollinger vertritt als Sieger der Bayerischen Meisterschaft nun vom 12. bis 14. November das bayerische Schreinerhandwerk auf der Deutschen Meisterschaft in Kamenz (Sachsen). Dort besteht dann die Möglichkeit, sich als Deutscher Meister für die Berufsweltmeisterschaften zu qualifizieren, die im kommenden Jahr in Russland stattfinden werden. 

Gratulation an den Nachwuchs und ihre Lehrbetriebe

An der Bayerischen Meisterschaft des Schreinerhandwerks nahmen wieder herausragende junge Handwerker teil, die in den Regierungsbezirken jeweils die beste Gesellenprüfung im Schreinerhandwerk abgelegt hatten. Einen großen Anteil an diesen hervorragenden Leistungen haben dabei die Ausbildungsbetriebe, die dieses moderne Handwerk mit großer Leidenschaft an die nächsten Generationen der Fachhandwerker weitergeben. Die verschiedenen Regionen Bayerns wurden im diesjährigen Wettbewerb von diesen sechs jungen Schreinern vertreten: 

  • Josef Wolf aus Marktoffingen, Ausbildungsbetrieb Schreinerei Pfleiderer, Nördlingen (Schwaben)
  • Julius Schönstein aus Thüngen, Ausbildungsbetrieb Schreinerei Horstmann, Karlstadt (Unterfranken)
  • Benedikt Pfuhlmann aus Eltmann, Ausbildungsbetrieb Schreinerei Ziegler, Viereth-Trunstadt (Oberfranken)
  • Sebastian Kummert aus Schwandorf, Ausbildungsbetrieb Schreinerei Bräu, Schwandorf (Niederbayern und Oberpfalz)
  • Martin Gundermann aus Buch a. Wald, Ausbildungsbetrieb Korder Schreinerei und Innenausbau, Insingen (Mittelfranken)
  • Philip Gollinger aus Weißbach, Ausbildungsbetrieb Schreinerei Öttl, Inzell (Oberbayern)

 

Zeichen für ein attraktives Handwerk

Es ist bemerkenswert, zu welchen fachlichen Leistungen die Junggesellinen und -gesellen im Schreinerhandwerk nach ihrer dreijährigen Lehrzeit fähig sind. Genauere Informationen zum Ausbildungsberuf Schreiner finden Sie in der Rubrik BERUF SCHREINER.