Die Frühjahrskonjunkturumfrage 2026 des Fachverbands Schreinerhandwerk Bayern (FSH Bayern) unter den bayerischen Innungsbetrieben zeigt erneut ein differenziertes Bild der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der Erwartungen für die kommenden Monate. Während die gesamtwirtschaftliche Eintrübung weiterhin deutlich spürbar ist, präsentiert sich die Situation im Schreinerhandwerk nach wie vor vergleichsweise stabil. Insgesamt deuten die Meldungen aus den Betrieben eher auf eine Seitwärtsbewegung mit leichter Abschwächung hin.
Die durchschnittliche Auftragsreichweite ist nach den Höchstständen der Vorjahre weiter rückläufig und liegt aktuell bei 9,1 Wochen (Frühjahr 2025: 11,3 Wochen). Gleichzeitig zeigen sich die Betriebe bei Ertragslage und Umsatzprognosen weiterhin zurückhaltend. Sorgen bereiten unverändert die Personal- und Ausbildungsentwicklungen, die auch im Frühjahr 2026 tendenziell rückläufig ausfallen und darauf hindeuten, dass sich die Unternehmen weiter auf konjunkturelle Abkühlung einstellen. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob die Branche den begonnenen Anpassungskurs halten und die negativen Trends zumindest abmildern kann.
Einen ausführlichen Bericht über die Ergebnisse sind im aktuellen MASSSTAB 3/2026 zu finden. Die einzelnen Auswertungen können im geschützten Downloadbereich heruntergeladen werden.
