Mit Herzblut für das Schreinerhandwerk

Goldene Ehrennadel für Konrad Steininger

Bernhard Daxenberger, Vize-Präsident des FSH Bayern (links) und Hans Wirth, Vorstandsmitglied des FSH Bayern und Obermeister der Schreinerinnung Dingolfing (rechts), überreichen die Goldene Ehrennadel an Konrad Steininger

Im Rahmen des Bayerischen Schreinertags 2018, der vom 7. bis 9. Juni 2018 in Oberammergau stattfand, erhielt der Präsident des Fachverbands Schreinerhandwerk Bayern die höchste Auszeichnung: die Goldenen Ehrennadel des bayerischen Schreinerhandwerks.

Der Vize-Präsident des FSH Bayern, Bernhard Daxenberger, und Vorstandmitglied des FSH Bayern und Obermeister der Schreinerinnung Dingolfing, Hans Wirth, würdigten im Rahmen eines Festakts seine langjährigen Verdienste um die Innung und den Verband. Konrad Steininger übernahm nach der Meisterprüfung 1984 den elterlichen Schreinerbetrieb, nachdem er ihn aufgrund eines Unfalls seines Vaters bereits mehr als 10 Jahre operativ geleitet hatte. Im gleichen Jahr wurde er bereits zum stellvertretenden Obermeister der Innung Dingolfing gewählt, die er dann von 1989 bis 2017 als Obermeister führte. Sein ehrenamtliches Engagement beschränkte sich jedoch nicht nur auf die Region, sondern geht weit darüber hinaus. So vertrat er bereits seit 1993 die niederbayerischen Schreiner im Fachverband Schreinerhandwerk Bayern. 2002 wurde er dann an die Spitze dieses Landesverbands gewählt und repräsentiert als Präsident seit dem das gesamte bayerische Schreinerhandwerk. Im Jahr 2010 übernahm er dann auch die Führung des Bundesverbands Tischler Schreiner Deutschland, dessen Vorstand er bereits seit 2003 – zunächst als Vizepräsident - angehört.

Obermeister Hans Wirth dankte bei der Übergabe der Goldenen Ehrennadel des bayerischen Schreinerhandwerks für dieses riesige ehrenamtliche Engagement, davon allein 34 Jahre als Vorstandsmitglied und Obermeister der Schreinerinnung Dingolfing. „Das alles kann man nur leisten, wenn so viel Herzblut dabei ist, wie bei Dir“, so Wirth. Er betonte dabei, dass diese Ehrung noch kein Abschied sei und er sich auf die weitere intensive Zusammenarbeit in Innung und Verband freue.