Schreinerakademie

Die Schreinerakademie Bayern bietet allen Schreinern die Möglichkeit, sich im Rahmen von kleinen Einheiten fortzubilden. Veränderte Märkte, neue Technologien oder zeitgemäße Unternehmensführung sind nur einige der Punkte, die den Schreiner heute herausfordern. 

Vorteile durch Bildung

Mit einem flexiblen und attraktiven Seminarangebot bietet die Schreinerakademie maßgeschneiderte Fortbildungsangebote für das Schreinerhandwerk. 

Die Anmeldeformulare finden Sie bei jeder Seminarbeschreibung oder direkt hier zum Herunterladen . Füllen Sie das Formular bitte aus und faxen Sie es unterschrieben an die Schreinerakademie Bayern, Fax-Nr.: 089-545828-50.

Falls Sie kein passendes Angebot finden, kümmern wir uns gerne um Ihre "Wunschseminare". Bitte schicken Sie uns dazu eine Nachricht per E-Mail.

Hinweise zum Datenschutz finden Sie hier.


Programm der Schreinerakademie

17.07.2018
Alling bei München
10:00 - 17:00 Uhr
Anmeldeschluss 10.07.2018
Referenten Bernd Schmid (Ingenieur für Nachrichtentechnik, Experte für betrieblichen Datenschutz)
Gebühr pro Teilnehmer 179,- € | Nichtmitglieder 325,- €
(jeweils zzgl. MwSt.)
Teilnehmerzahl mind. 15, max. 30 Personen
Veranstaltungsnummer SEM-35-2018
Datenschutz im Handwerksbetrieb
Korrekter Umgang mit sensiblen Daten seit Mai 2018

Seit 25.05.2018 ist es soweit: Nach einer zweijährigen Übergangsphase gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in allen EU Mitgliedsstatten unmittelbar und damit auch für bayerische Handwerksbetriebe. Neben vielen bereits zuvor bestehenden Grundsätzen sind seit 25.05.2018 zahlreiche neue Vorgaben und Betroffenenrechte zu beachten. Umfangreiche Informationspflichten, Auskunftsrechte, Berichtigungsrechte und Widerspruchsrechte sind seit 25.05.2018 explizit geregelt und müssen in die Praxis umgesetzt werden. Bei falschen Einschätzungen, fehlender Diskretion oder gar Datenmiss­brauch drohen horrende Bußgelder bis zu 20 Millionen EUR oder bis zu 4 Prozent des weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorausgegangenen Geschäftsjahrs.

Das Seminar sensibilisiert für den Umgang mit Kunden- und Mitarbeiterdaten, erläutert die Verpflichtungen des Unternehmers und bietet einen Leitfaden sowie eine Checkliste zur praktischen Um­setzung. Datennutzung, -austausch, -archivierung, und -verarbeitung findet in jedem Betrieb statt, denn täglich wird mit Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern oder Behörden kommuniziert. Somit stellen sich viele Fragen: Was macht mein Betrieb bei dieser Thematik? Wie kann die neue EU-DSGVO umgesetzt werden? Wie müssen sich meine Mitarbeiter verhalten? Was kommunizieren wir, was speichern wir, was geben wir intern und extern an Daten preis? Wie sicher ist mein Internetauftritt?

 Die wichtigsten Themen des Seminars

- Die neue EU-DSGVO seit 25.05.2018

- Begriffserklärung

- Arbeitnehmerdatenschutz

- Auftragsdatenverarbeitung

- „8 Gebote“ des Datenschutzes

- Kommunikation und Datenschutz

- IT Grundschutz

- Rechtssicherer Umgang mit Kundendaten

- Haftung bei Datenverstößen

- Rechtssicherer Umgang mit Firmenwebseiten

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18.07.2018
Zirndorf bei Nürnberg
10:00 - 17:00 Uhr
Anmeldeschluss 10.07.2018
Referenten Bernd Schmid (Ingenieur für Nachrichtentechnik, Experte für betrieblichen Datenschutz)
Gebühr pro Teilnehmer 179,- € | Nichtmitglieder 325,- €
(jeweils zzgl. MwSt.)
Teilnehmerzahl mind. 15, max. 30 Personen
Veranstaltungsnummer SEM-36-2018
Datenschutz im Handwerksbetrieb
Korrekter Umgang mit sensiblen Daten seit Mai 2018

Seit 25.05.2018 ist es soweit: Nach einer zweijährigen Übergangsphase gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) in allen EU Mitgliedsstatten unmittelbar und damit auch für bayerische Handwerksbetriebe. Neben vielen bereits zuvor bestehenden Grundsätzen sind seit 25.05.2018 zahlreiche neue Vorgaben und Betroffenenrechte zu beachten. Umfangreiche Informationspflichten, Auskunftsrechte, Berichtigungsrechte und Widerspruchsrechte sind seit 25.05.2018 explizit geregelt und müssen in die Praxis umgesetzt werden. Bei falschen Einschätzungen, fehlender Diskretion oder gar Datenmiss­brauch drohen horrende Bußgelder bis zu 20 Millionen EUR oder bis zu 4 Prozent des weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorausgegangenen Geschäftsjahrs.

Das Seminar sensibilisiert für den Umgang mit Kunden- und Mitarbeiterdaten, erläutert die Verpflichtungen des Unternehmers und bietet einen Leitfaden sowie eine Checkliste zur praktischen Um­setzung. Datennutzung, -austausch, -archivierung, und -verarbeitung findet in jedem Betrieb statt, denn täglich wird mit Mitarbeitern, Kunden, Zulieferern oder Behörden kommuniziert. Somit stellen sich viele Fragen: Was macht mein Betrieb bei dieser Thematik? Wie kann die neue EU-DSGVO umgesetzt werden? Wie müssen sich meine Mitarbeiter verhalten? Was kommunizieren wir, was speichern wir, was geben wir intern und extern an Daten preis? Wie sicher ist mein Internetauftritt?

 Die wichtigsten Themen des Seminars

- Die neue EU-DSGVO seit 25.05.2018

- Begriffserklärung

- Arbeitnehmerdatenschutz

- Auftragsdatenverarbeitung

- „8 Gebote“ des Datenschutzes

- Kommunikation und Datenschutz

- IT Grundschutz

- Rechtssicherer Umgang mit Kundendaten

- Haftung bei Datenverstößen

- Rechtssicherer Umgang mit Firmenwebseiten

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30.07.2018 - 29.08.2018
Kurswerkstatt Schreinerinnung München
08:00 - 18:00 Uhr
Anmeldeschluss 15.07.2018
Referenten Walter Schrödl (Schreinermeister)
Gebühr pro Teilnehmer 1695,-€
(zzgl. MwSt.)
Im Preis NICHT enthalten:
-Übernachtungskosten
-Verpflegungskosten
-Fahrt- & Reisekosten
-Ergänzende Literatur
-Fachmaterialien
Teilnehmerzahl mind. 7, max. 12
Veranstaltungsnummer SI2018
Schreiner intensiv - Praxiseinstieg in das Duale Studium
Der Kurs als wichtiger Baustein im Verbundstudium Innenausbau & Schreinerausbildung

Schreiner intensiv – nächster Kurs im August

Vorbereitung für den Praxiseinstieg in das Duale Studium

In diesem Jahr bietet der FSH Bayern bereits zum vierten Mal einen Einführungskurs für Studierende des Dualen Studiums an, diesmal vom 30. Juli bis 29. August 2018. Der Vorbereitungskurs vermittelt in kurzer Zeit ausgewählte Grundlagen des modernen Schreinerhandwerks. Damit erhalten die Teilnehmer ein fundiertes Basiswissen zum erfolgreichen Einstieg in den praktischen Teil des Dualen Studiums, das eine Schreinerlehre mit regulärer Gesellenprüfung umfasst.

Das Duale Studium kombiniert die akademische Ausbildung mit einer Lehre und ist eine optimale Alternative für alle, die studieren aber auch eine Berufsausbildung absolvieren möchten. Für das Schreinerhandwerk bietet sich dabei insbesondere der Studiengang Innenausbau an der Fachhochschule Rosenheim an, der mit dem Bachelor of Engineering abschließt.

Praxisphase zum Studienbeginn

Das Studium beginnt zunächst mit einer 13-monatigen Praxisphase, dem zweiten Lehrjahr der Schreinerausbildung. Dies stellt unmittelbar nach einer weiterführenden Schule, im Regelfall dem Gymnasium, eine große Einstiegshürde dar. Denn die fachtheoretischen und fachpraktischen Grundlagen, die durch das BGJ vermittelt werden, bringen die jungen Studenten im Regelfall nicht mit. Für sie und den Ausbildungsbetrieb ist es daher häufig ein Sprung ins kalte Wasser.

Attraktive Ausbildung für Führungsnachwuchs

Doch nicht nur aus der Sicht junger Nachwuchskräfte ist das Duale Studium interessant. Auch für mittelständische Schreinerbetriebe ist dieser Weg attraktiv, um qualifizierten Führungsnachwuchs zu gewinnen. Denn die Führung eines Handwerksbetriebs erfordert heute mehr denn je ein breites Portfolio an spezifischem technischen Fachwissen einerseits und betriebswirtschaftlichen sowie rechtlichen Kenntnissen andererseits. Gerade diese Bandbreite bietet das Duale Studium Innenausbau.

Mehr Informationen

Der Kurs kann zwar das BGJ nicht ersetzen, hat jedoch zum Ziel, dass die Studenten die Chance bekommen, sich vor dem Einstieg in die betriebliche Lehre eine tragfähige fachliche Grundlage zu erarbeiten. So kann die Einstiegshürde deutlich abgesenkt werden. Der Kurs findet in der Lehrwerkstatt und den Unterrichtsräumen der Schreinerinnung München statt und ist auf maximal 12 Teilnehmer beschränkt. Detailliertere Informationen sind unter www.schreiner.de/schreiner-intensiv zu finden.

Für weitere Fragen steht der Kursleiter, Schreinermeister Walter Schrödl in der Geschäftsstelle des FSH Bayern zur Verfügung. Er ist erreichbar unter T 089/54 58 28-24 oder E schroedl@remove-this.schreiner.de. Außerdem steht er als Ansprechpartner auf dem Messestand des FSH Bayern auf der HOLZ-HANDWERK 2018 in Nürnberg zur Verfügung.

Betriebe, die das duale Studium offensiv bewerben möchten, können ihr Unternehmen zusätzlich auch auf der Internetseite der Fachhochschule Rosenheim in einer Betriebsbörse unter www.fh-rosenheim.de eintragen.

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20.09.2018
Bayern Nord
09:30 - 17:00 Uhr
Anmeldeschluss 06.09.2018
Referenten Daniel Bremicker (ABUS)
Gebühr pro Teilnehmer 180,-€ | Nichtmitglieder 325,-€
(jeweils zzgl. MwSt.)
Teilnehmerzahl mind. 10, max. 12 Personen
Veranstaltungsnummer SEM-09-2018
Monteurschulung - Sicherheitsbeschläge nachrüsten (GS)
Einbruchhemmende Aufschraubprodukte

Die Nachrüstung von Sicherheitsbeschlägen und Einrichtungen an Fenstern und Türen ist für viele Schreinereien ein interessantes Geschäftsfeld geworden. Deshalb haben sich diese weiter qualifiziert und ihren Betrieb in die Liste der Kriminalpolizei als „Errichterunternehmen für mechanische Sicherungseinrichtungen“ eintragen lassen. Um die Eintragung zu erhalten, ist eine 2-tägige Grundschulung für die Person, die bei dem LKA als Handwerksmeister anerkannt ist, erforderlich. Meist werden die Nachrüstprodukte allerdings von Mitarbeitern montiert, denen das Spezialwissen i.d.R. fehlt. Deshalb sollen mit speziellen Monteurschulungen die ausführenden Mitarbeiter fit für die fachgerechte Nachrüstung gemacht werden.

Dieses Seminar richtet sich an alle Mitarbeiter, die vor Ort beim Kunden die Nachrüstung und Montage von einbruchhemmenden aufschraub­baren Sicherheitseinrichtungen an Fenstern und Türen vornehmen. Die Teilnehmer erhalten Hinweise zum fachgerechten Aufmaß, Planung und Montage. Der Schwerpunkt der Schulung liegt auf der praktischen Unter­weisung und den Übungen zum rationellen Montieren der Nach­rüstprodukte. Inhaltlich erhalten die Teilnehmer Grundlagen zu den Produkten für Fenster und Türen nach DIN 18104-1und VDS sowie deren fachgerechter Montage. »

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25.10.2018
Heroldsberg bei Nürnberg
09:30 - 17:00 Uhr
Anmeldeschluss 11.10.2018
Referenten Sepp Moosreiner (LKA Bayern) Daniel Bremicker (ABUS) Jörg Jung (SIEGENIA)
Gebühr pro Teilnehmer 195,- € | Nichtmitglieder 350,- €
(jeweils zzgl. MwSt.)
Teilnehmerzahl mind. 15, max. 25 Personen
Veranstaltungsnummer SEM-10-2018
Fortbildung Errichterunternhemen
verpflichtend im vierjährigen Turnus

Viele Schreiner, Schlosser, Rollladenbauer und Glaser haben sich schon vor Jahren – nach entsprechender Schulung – in die Liste des Landes­kriminalamtes (LKA) als Errichterunternehmen für mechanische Sicher­ungseinrichtungen eintragen lassen. Auch für die Mitglieder der Qua­litätsgemeinschaft Gebäudesicherheit des FSH Bayern ist dieser Eintrag verpflichtend. Wer in dieser Liste eingetragen ist, wird von den Beratungsstellen der Polizei nach Einbrüchen oder zur Vorsorge als ausgebildetes Fachunternehmen zur Nachrüstung von Einbruchschutz­elementen empfohlen. Allerdings wurde von der Polizei immer häufiger festgestellt, dass die dort gelisteten Betriebe nicht immer das nötige Wissen aktuell halten. Dieser Zustand beeinträchtigte die Akzeptanz der Errichterliste bei den Verbrauchern. Deshalb wird von den Landes­kriminalämtern bundesweit eine eintägige Fortbildungsschulung bei einem anerkannten Schulungsanbieter im vierjährigen Turnus gefordert. Die Schreinerakademie des FSH Bayern ist für diese Fortbildung anerkannt. Gerade für das Schreinerhandwerk ist diese Anerkennung wichtig, denn dadurch kann mit den Partnern der Beschlagsindustrie die Fortbildung hand­werksgerecht angeboten werden. Zur Fortbildung der Errichter­unternehmen wird daher nebenstehendes Seminar angeboten. »

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13.11.2018
Bayern Süd
09:30 - 16:30 Uhr
Anmeldeschluss 30.10.2018
Referenten Daniel Bremicker (ABUS)
Gebühr pro Teilnehmer 179,-€ | Nichtmitglieder 289,-€ (jeweils zzgl. MwSt.)
Teilnehmerzahl mind. 10, max. 25 Personen | Betriebsinhaber und leitende Mitarbeiter
Veranstaltungsnummer SEM-11-2018
Fachkraft für Rauchwarnmelder (GS)
Marktchance für Schreiner

Der Gesetzgeber schreibt in der bayerischen Bauordnung verpflichtend den Einbau von Rauchwarnmeldern in Wohnungen vor. Kinderzimmer, Schlafzimmer und Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, müssen entsprechend ausgestattet sein. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen waren verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2017 entsprechend nachzurüsten.

Für die Aufrüstung ist der Wohnungseigentümer verantwortlich. Die jährliche Wartung obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. In beiden Bereichen ist oft eine große Unsicherheit vorhanden, verursacht durch Unkenntnis und Fehlinformationen.

Leistung vom Fachmann
Die DIN EN 14676 empfiehlt deswegen, mit der Planung, Montage und Wartung der Rauchwarnmelder eine Fachkraft für Rauchwarnmelder zu beauftragen. Hier liegt jedoch für die ausführenden Firmen ein gewisses Risiko. Im Schadensfall werden Dienstleister für ihre Handlungen u.U. haftbar gemacht. Umso wichtiger ist es, in diesem brandgefährlichen Bereich mit möglicherweise gravierenden Personenschäden eine fundierte Sachkenntnis vorweisen zu können. Hier hilft das Seminar zur „Fachkraft für Rauchwarnmelder“. Der Teilnehmer erhält die notwendige Kompetenz für Planung, Montage und Wartung.

Grundlagen- und Praxiswissen
Das Seminar vermittelt zunächst Grundlagen über den bei Wohnungsbränden entstehenden Brandrauch. Nur mit diesem Hintergrundwissen kann vor Ort entschieden werden, wo der Rauchmelder optimal eingebaut werden kann. Denn es reicht nicht nur, Geräte an die Decke schrauben zu können. Die Fachkraft für Rauchwarnmelder muss vor allem auch die in der Norm DIN EN 14676 genannten Anforderungen kennen und diese in der Praxis umsetzen können. Dazu muss sie die Technik und Einsatzgrenzen eines Rauchwarnmelders verstehen und entscheiden können, wo welcher Rauchmelder unter Berücksichtigung seiner Spezifikationen optimal eingesetzt werden kann. Denn nicht jeder Melder mit CE- Zeichen ist überall geeignet.

Zertifikat als Wettbewerbsvorteil

Der Nachweis der Fachkompetenz wird durch eine schriftliche Prüfung am Ende des Lehrganges erbracht. Mit Bestehen der Prüfung erhält der Teilnehmer das VdS- Zertifikat „Fachkraft für Rauchwarnmelder“. Dieses lässt sich natürlich auch zur Wettbewerbsabgrenzung nutzen. Es muss alle 5 Jahre aktualisiert werden. »

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22.11.2018
Bayern Süd
09:30 - 17:00 Uhr
Anmeldeschluss 08.11.2018
Referenten Jörg Jung (SIEGENIA)
Gebühr pro Teilnehmer 180,-€ | Nichtmitglieder 325,-€
(jeweils zzgl. MwSt.)
Teilnehmerzahl mind. 10, max. 12 Personen
Veranstaltungsnummer SEM-12-2018
Monteurschulung verdecktliegende Fensterbeschläge (GS)
Montage von Nachrüstsätzen

Die Nachrüstung von Sicherheitsbeschlägen und Einrichtungen an Fen­stern­ und Türen ist für viele Schreinereien ein interessantes Geschäfts­feld geworden. Deshalb haben sich diese weiter qualifiziert und ihren Betrieb in die Liste der Kriminalpolizei als „Errichterunternehmen für mechanische Sicherungseinrichtungen“ eintragen lassen.

Um die Eintragung zu erhalten, ist eine 2-tägige Grundschulung für die Person, die bei dem LKA als Handwerksmeister anerkannt ist, dies ist häufig der Unternehmer selbst, erforderlich. Meist werden die Nachrüstprodukte allerdings von Mitarbeitern montiert, denen das Spezialwissen i.d.R. fehlt. Deshalb sollen mit speziellen Monteur­schulungen die ausführenden Mitarbeiter fit für die fachgerechte Nachrüstung gemacht werden.

Zentrales Thema der Schulung ist die einfache Erfassung der notwendigen Beschlagsteile, die zur Nachrüstung erforderlich sind. Dabei werden anhand von Praxisbeispielen die Nachrüstprodukte ermittelt und auf Besonderheiten bei Holz- und Kunststofffenstern eingegangen. An Probefenstern und Türen werden beispielsweise die Montage von Schließteilen mit und ohne Stahlarmierung bei Kunststofffenstern, Lagerstellenwechsel 12 mm und 4 mm Falzluft bei Holzfenstern oder der Beschlagseinbau an Stulpfenstern geübt. Ein weiterer Theorie- und Praxisteil sind Problemlösungen bei der Reparatur und Austausch von Beschlägen und Beschlagsteilen. »

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28.11.2018 - 29.11.2018
Bayern Nord
09:30 - 17:00 Uhr
Anmeldeschluss 14.11.2018
Referenten Sepp Moosrainer (LKA Bayern) Daniel Bremicker (ABUS) Werner Schommer (Siegenia)
Gebühr pro Teilnehmer 335,- € | Nichtmitglieder 595,- €
(jeweils zzgl. MwSt.)
Teilnehmerzahl mind. 15, max. 30 Personen
Veranstaltungsnummer SEM-13-2018
Grundschulung Errichterunternehmen (GS)
Anerkennung als Errichterunternehmen durch Kripo

Die Einbruchzahlen steigen stetig. Viele der Opfer suchen anschließend Rat bei der Polizei. Die Beratungen für sensibilisierte Bürger werden von den polizeilichen Beratungsstellen kostenfrei durchgeführt. Dabei wird vorwiegend die mechanische Sicherung von Fenstern und Türen vorgeschlagen sowie dem Bürger eine Unternehmensliste mit Fachbetrieben ausgehändigt. Diese „Errichter mechanischer Sicherungseinrichtungen“ müssen zur Aufnahme in die Liste verschiedene Voraussetzungen erfüllen, die im Pflichtenkatalog der Kriminalpolizei aufgeführt sind. Der Handwerker muss in die Handwerksrolle eingetragen sein und an einer vom LKA anerkannten Grundschulung teilnehmen. Der FSH Bayern ist ein vom LKA zugelassener Anbieter dieser Errichterschulung. In der Schulung werden die Voraussetzungen zur Aufnahme in die Errichterliste dargestellt. Ein Polizeivertreter erläutert die Beratungspraxis und Studien zur Einbruchsicherheit. Anhand von Beispielen des Täterverhaltens werden Schwachstellen am Objekt aufgezeigt. Weitere Themen sind Normen und Prüfanforderungen an einbruchhemmende Bauteile sowie an Beschläge für sicherungstechnische Nachrüstungen von Türen, Fenstern und sonstigen Gebäudeöffnungen, insbesonderein Hinblick auf aufschraubbare Nachrüstprodukte. Ein praktischer Einbruchversuch an RC2-Fenstern zeigt die Wirkungsweise von Nachrüstprodukten.

Zu beachten ist, dass grundsätzlich jeder an dieser Schulung teilnehmen kann. Um jedoch die Eintagung in die Errichterliste zu erlangen, muss unbedingt der in die Handwerksrolle eingetragene handwerkliche Betriebsleiter die Schulung besuchen. »

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30.11.2018
Bayern Nord
09:30 - 17:00 Uhr
Anmeldeschluss 16.11.2018
Referenten Jörg Jung (SIEGENIA) Walter Schommer (SIEGENIA)
Gebühr pro Teilnehmer 170,-€ | Nichtmitglieder 285,-€
(jeweils zzgl. MwSt.)
Teilnehmerzahl mind.15, max. 18 Personen
Veranstaltungsnummer SEM-14-2018
Aufbauschulung Errichterunternehmen (GS)
Nachrüstung im Falz / Erweiterte Qualifikation in der Errichterliste

Schreiner, die die Grundschulung (eigenes Seminar) zum „Errichter mechanischer Sicherungseinrichtungen“ besucht haben, können sich in die Errichterliste des Bayerischen Landeskriminalamtes aufnehmen lassen. Damit werden Sie als Fachbetrieb für aufschraubbare Nachrüst­produkte geführt.

Nicht alle Kunden wollen jedoch diese sichtbaren Sicherungs­einrichtungen an ihren Fenstern und Türen. Daher wurden Produkte ent­wickelt, die die gesetzlichen Anforderungen von im Fensterfalz mon­tierten Beschlägen nachweisen und die Kundenwünsche nach einer unsichtbaren Nachrüstung von Sicherheitsbeschlägen im geschlossenen Zustand erfüllen. Betriebe können eine entsprechende zusätzliche Kennzeichnung im Errichternachweis beantragen. Dazu ist es notwendig, dass die vom LKA anerkannte Person des Betriebes die Aufbauschulung zum „Errichter Mechanik – Nachrüstung im Falz” absolviert. 

Die Schulung umfasst normative Grundlagen und die Besonderheiten der Erfassung richtiger Nachrüstprodukte. Damit die Aufnahme der Daten bei Holz-, Kunststoff- und Aluminiumfenstern fehlerfrei geschieht, werden die Voraussetzungsermittlung, die Mess- und Bestellverfahren sowie die Ankoppelung an vorhandene Beschläge praktisch geübt. Im Mittelpunkt stehen die Anwendungen von Schablonen und Fräshilfen unter Berück­sichtigung der spezifischen Montageanleitungen. Beispielhaft wird die Nach­rüstung eines Beschlages demonstriert. »

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  • EM anerkanntes Seminar für die Qualitätsgemeinschaft „Entspannt modernisieren“
  • GS anerkanntes Seminar für die Qualitätsgemeinschaft „Gebäudesicherheit“

Inhouse-Schulungen der Schreinerakademie

TitelTerminSeminarortGebühr pro Teilnehmer zzgl. MwSt.
Baurecht in der Praxis (EM)  Nach AbspracheBei Ihnen in der Werkstatt!auf Anfrage
Montage von Bauelementen (Fenster und Türen)Nach AbspracheVor Ort in der Innung!auf Anfrage
Montage von Bauelementen (Fenster und Türen)Nach AbspracheBei Ihnen in der Werkstatt!auf Anfrage
Werkseigene Produktionskontrolle (WPK) und Produktnorm Fenster und AußenTüren Basisinformation bei InnugsveranstaltungNach AbspracheVor Ort in der Innung!auf Anfrage
Werkseigene Produktionskontrolle (WPK) Umsetzung der WPK in Ihrem Betrieb. Hilfestellung bei der Einführung und Realisierung. Nach AbspracheBei Ihnen in der Werkstatt!auf Anfrage