Die Tätigkeiten des Schreinerlehrlings
Schreinerlehrlinge lernen bei der Mitwirkung an Kundenaufträge die gesamte Palette der verschiedensten Tätigkeitsbereiche der Schreinereien kennen. In den Bereichen werden Produkte wie Fenster, Türen oder Wintergarten, Inneneinrichtungen und -ausbauten, Möbel, Objekteinrichtungen, Messebauten - um nur einige der typischen Produkte zu nennen - geplant, gefertigt, geliefert und montiert.
Mit der fortschreitenden Ausbildung erlernt der Lehrling immer mehr, Arbeitsabläufe zu planen und vorzubereiten, Erzeugnisse nach gestalterischen und funktionalen Gesichtspunkten zu entwerfen, zu zeichnen und zu fertigen, Holz- und Holzwerkstoffe nach Verwendungszweck und Wirtschaftlichkeit auszuwählen, zu bearbeiten, Furniere, Kunststoffe, Glas und Metall zu verarbeiten, die notwendigen Maschinen, Anlagen und Vorrichtungen einzurichten, zu bedienen und zu warten, Oberflächen zu veredeln oder auch Restaurierungsarbeiten vorzubereiten und auszuführen. Zum Ende der Ausbildung kann der Schreinerlehrling selbständig Kundenaufträge von der Planung bis zur Fertigung durchführen.
Ablauf der Ausbildung im bayer. Schreinerhandwerk
3-jährige Ausbildung
davon:
- 1 Jahr im Berufsgrundschuljahr (Regelfall, Ausnahmen möglich)
- 2 Jahre Ausbildung
im Betrieb und auf Bau-/Montagestellen
davon i. d. R. 1 Tag pro Woche in der Berufsschule (regional kann auch Blockbeschulung angeordnet sein) und max. 4 Wochen in überbetrieblichen Ausbildungsstätten
Die Arbeitsplätze des Schreiners
In den Werkstätten und Betrieben des Tischler- und Schreinerhandwerks und auf Bau- und Montagestellen beim Kunden, außerhalb der Werkstatt.